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Sendenhorst - Jochen Bülte befehligt gerade eine Großbaustelle. Die Arbeiten, die nötig sind, um den Betriebs-Unfall Abstieg zu reparieren, sind seit gut vier Wochen in vollem Gange. Der Sendenhorster sieht sich dabei auf dem richtigen Weg, um das sportliche Bauwerk termingerecht und ohne Mängel fertigzustellen. „Als Absteiger haben wir natürlich die Ambition, direkt wieder aufzusteigen. Das ist klar, zumal wir den Klassenerhalt in der vergangenen Saison nur ganz unglücklich verpasst haben“, erklärt der Trainer der SG-Handball-Damen.
Damit das Saisonziel erreicht werden kann, schwitzen die SG-Damen seit geraumer Zeit in der heimischen St.-Martin-Halle. „In den ersten Wochen stand das Konditions-Training im Vordergrund. Diese Phase werden wir bald abgeschlossen haben“, verweist Jochen Bülte auf das Trainingslager am kommenden Wochenende. Von Freitag bis Sonntag stehen mehrere Trainingseinheiten auf dem Programm, in denen es vornehmlich darum gehen wird, neue Angriffs-Konzeptionen einzustudieren und den Feinschliff voranzutreiben. In einem ersten Testspiel haben die Damen der SG die Vorgaben ihres Trainers schon recht gut umgesetzt. Gegen DJK Everswinkel 2 gelang ein 37:22-Erfolg. Zwar spielt der Gegner nur in der Kreisliga und damit eine Klasse unter den Sendenhorstern, aber dennoch war Bülte durchaus zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und blickt optimistisch in die Zukunft. Für den 15. August ist ein weiteres Testspiel bei GW Nottuln geplant. Am 21. August geht es zum Hammer SV. Am 29. August wird es dann erstmals richtig ernst, wenn das Pokalspiel gegen den VfL Sassenberg ausgetragen wird. Am 12. September beginnt die neue Saison. Das Gesicht der Mannschaft hat sich zur neuen Spielzeit nur unwesentlich verändert. Tina Vennewald ist beruflich bedingt weggezogen, Anja Binder hat die Handballschuhe an den Nagel gehängt. Neuzugänge können die Sendenhorster Handballdamen nicht vermelden. „Es ist halt schwierig, an neue Spielerinnen zu kommen, wenn man nur mit der Bezirksliga locken kann“, weiß Bülte, der allerdings Abhilfe schaffen will. „In der Landesliga sieht das schon anders aus.“ Quelle: Westfälische Nachrichten |