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Damen holen Luft im Abstiegskampf |
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Sendenhorst - Etwas Luft holen können die Landesliga-Handballerinnen der SG Sendenhorst. Nach dem knappen und glücklichen 20:19-Erfolg über das Team aus Roxel verließen die Sendenhorsterinnen am Sonntag die Abstiegsränge.
Wie, war eigentlich egal. Hauptsache, die Punkte blieben in Sendenhorst. Deshalb sollten die Damen von Trainer Jochen Bülte die Partie gegen Roxel schnell abhaken. Die heimischen Fans konnten den Sendenhorsterinnen zwar nicht vorwerfen, dass der Wille zum Sieg fehlte, spielerisch blieb allerdings einiges auf der Strecke. Die SG-Spielerinnen agierten vor allem im Aufbauspiel teilweise zu hektisch und nervös. Immer wieder sorgten unnötige Ballverluste für schnelle Angriff der Gäste. Doch die Damen aus Roxel wussten mit ihren Chancen auch nicht viel anzufangen. So entwickelte sich ein Spiel mit vielen vergebenen Torchancen, in dem die Gäste zur Pause mit 10:9 in Führung lagen. Auch im zweiten Abschnitt wurde die Landesliga-Partie nicht unbedingt besser. Fehler bestimmten das Spiel. Die SG-erinnen konnten es sich sogar leisten, gleich sechs Strafwürfe zu vergeben. Mitte der zweiten Halbzeit stand das Spiel dann auch noch kurz vor dem Abbruch. Wieder einmal war das Hallendach undicht. Die beiden Unparteiischen entschieden sich dann allerdings dafür, die Partie fortzusetzen. Thorsten Gionkar, Spieler aus der Sendenhorster Reserve, stellte sich als Wischer zur Verfügung. Die Schlussphase war an Dramatik dann kaum zu überbieten. Kathy Hoppe hatte beim Stand von 18:17 die Möglichkeit, durch einen schnellen Gegenstoß das 19:17 zu erzielen. Die Sendenhorsterin scheiterte allerdings an der gegnerischen Schlussfrau. 90 Sekunden vor dem Ende war es schließlich Lisa Kreitinger mit ihrem dritten Treffer, die das vielumjubelte 20:19 für die Bülte-Truppe erzielte. In den letzten Sekunden hielt die Sendenhorster Abwehr vor der besten SG- Spielerin, Keeperin Anna Zimon, dicht. Zwei Punkte sind zwei Punkte, so sah es am Ende auch SG Trainer Jochen Bülte: „Egal wie, wir haben gewonnen. Und nur das zählt im Abstiegskampf.“ Quelle: Westfälische Nachrichten |