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Bei der SG gehen die Lichter aus |
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Sendenhorst - Die Luft bei den Bezirksligahandballern der Sendenhorster SG wird immer dünner. Nach der ganz schlechten Vorstellung am vergangenen Wochenende in Everswinkel wollten die Sendenhorster im Heimspiel gegen die dritte Vertretung des TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck Wiedergutmachung betreiben. Daraus wurde aber nichts. Das Spiel gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt musste die SG-Truppe am Samstag mit 21:23 verloren geben.
Den ersten Schock für das SG-Team gab es schon nach zwei gespielten Minuten. Da war das angekündigte Comeback vom Rückraumspieler Martin Grundmann nämlich schon wieder beendet. Eine falsche Bewegung, und schon waren die Probleme mit dem Knie wieder da. Zunächst schienen die Sendenhorster mit dieser Situation allerdings fertig zu werden. Die SG versuchte die spielerischen Mängel durch viel Kampf und Einsatz wettzumachen. Im Angriff agierten die Sendenhorster zwar ohne Konzept, aber zumindest die Abwehr stand einigermaßen sicher. So konnten sich die Zuschauer in der gut gefüllten St.-Martin-Halle über eine 11:8-Pausenführung ihres Teams freuen. Was die SG dann aber im zweiten Abschnitt ablieferte, das war wieder mal weit weg vom Niveau einer Bezirksligamannschaft. Zwölf Einzelspieler versuchten gegen ein junges Team aus Jöllenbeck zu kämpfen. Während die Gäste vor allem in der zweiten Halbzeit eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigten, war bei der SG davon nichts zu spüren. Fast schon verzweifelt wurden die Angriffe meist als Einzelaktion ohne zählbaren Erfolg abgeschlossen. Schnell hatte der Tabellenvorletzte aus Jöllenbeck den Rückstand wettgemacht und ging in Führung. Die Sendenhorster ließen nun erneut zu viele Chancen ungenutzt. Immer wieder blieb der gegnerische Keeper der Sieger. Drei Minuten vor dem Ende hatten die SG-Spieler dann beim Stande von 19:20 doch noch die Chance, das Spiel zu drehen. Aber die Angriffe wurden erneut viel zu hektisch und übernervös vorgetragen. Im SG-Team fehlte nun ein Führungsspieler, der das Spiel in die Hand nahm. Nach dem Auswärtssieg liegen die Gäste aus Jöllenbeck nun nur noch ein Punkt hinter der heimischen Sieben. Die Sendenhorster Spieler sowie auch der Vorstand der Handballabteilung sollten sich nun ganz schnell was einfallen lassen, möchte man in der kommenden Saison noch in der Bezirksliga spielen. Noch ist der Kampf nicht verloren, immerhin erwarten die SG-er mit Hiltrup, Senne und Steinhagen noch alle direkten Konkurrenten im Kampf um den Verbleib in der Liga in der St.-Martin-Halle. Aber um dann endlich zu punkten, muss schon einiges passieren. Quelle: Westfälische Nachrichten |