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Rumpfteam schlägt sich achtbar

Christoph Schmitz war bis zu seinem Ausscheiden wegen der dritten Zeitstrafe eine wichtige Stütze in der Abwehr der SG Sendenhorst.Foto: (-dv-) Sendenhorst - Mit einer 25:30 (13:15)-Niederlage kehrten die Sendenhorster Handballer am Samstagabend von ihrer Fahrt nach Schildesche zurück. Auf Grund der personellen Lage sicher ein Ergebnis, mit dem man im SG Lager zufrieden sein kann.

Lediglich neun Feldspieler, davon noch Pecnik und Feldmann aus der A-Jugend, und einen stark angeschlagenen Christian Berndt hatte der Sendenhorster Trainer am Samstag zur Verfügung. Gegen einen Aufstiegsaspiranten wie Schildesche war das sicher nicht die beste Besetzung. Aber die SG-Rumpfmannschaft zog sich ganz achtbar aus der Affäre.
Vor allem schafften es die Sendenhorster, auch mal ihre Chancen etwas konsequenter auszunutzen. So lag das Kleibrink-Team zur Pause nur mit 13:15 hinten.
Auch der Beginn der zweiten 30 Minuten war recht vielversprechend. Die SG konnte den Abstand sogar bis auf ein Tor verkürzen.
Erst als Christoph Schmitz in der 40. Spielminute auf Grund der dritten Zeitstrafe des Feldes verwiesen wurde, konnten sich die Gastgeber aus Schildesche entscheidend absetzen. Von 18:15 zogen sie auf 22:15 davon. Damit war die Partie so gut wie entschieden.
Die Sendenhorster versuchten noch alles, aber das Fehlen von Christoph Schmitz war natürlich auch zu merken. Vor allem in der Abwehr taten sich durch den Ausfall einige Lücken auf.
Am Ende konnten die SG- Spieler die Niederlage aber in einem erträglichen Rahmen halten. Coach Randolph Kleibrink war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Für unsere Möglichkeiten haben wir ein gutes Spiel abgelegt. Mit ein bisschen mehr Glück wäre vielleicht etwas drin gewesen, aber das Ergebnis geht so schon in Ordnung.“
Am kommenden Wochenende kommt mit Schröttinghausen ein weiteres Team aus der Spitzengruppe nach Sendenhorst.
Am Karnevalswochenende geht die Rückrunde für die SG eigentlich erst richtig los. Dann kommen die Spiele, gegen direkte Mitkonkurrenten um den Abstieg, wo die Punkte im Kampf um den Klassenerhalt doppelt zählen. Bis dahin, hofft der Coach, dass sich der Sendenhorster Kader wieder etwas auffüllt.

Quelle: Westfälische Nachrichten

 
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