 Sendenhorst - Zum Nachbarschaftsderby nach Warendorf reisen die Landesliga-Handballerinnen der Sendenhorster SG am kommenden Samstag. Sicher keine leichte Aufgabe für die Mannschaft von Jochen Bülte.
Nach den Siegen von Verl und Roxel am vergangenen Wochenende sind die Sendenhorster auf den letzten Tabellenplatz zurückgefallen. Dieser soll nach Wunsch von Jochen Bülte möglichst schnell wieder verlassen werden, am liebsten schon am Samstag. So richtig wissen die Sendenhorsterinnen aber nicht, was auf sie wartet. Der Gastgeber aus Warendorf ist in dieser Spielzeit sehr schwer auszurechnen. Die WSU-Damen finden sich zwar auch nur im Mittelfeld der Tabellen wieder, haben aber schon einige Gegner überrascht. Am vergangenen Spieltag gelang ihnen das allerdings nicht. Beim Tabellenzweiten Brockhagen setzte es eine deutliche 30:37-Niederlage. Das einzige, was die Warendorfer mit in Kreisstadt nahmen, waren einige Blessuren. Die Damen aus Brockhagen kannten in Hinsicht auf Härte kaum Gnade. Mit Blick auf die bisherige Saison insgesamt hat WSU-Trainer Olav Schomakers die Devise ausgegeben, die „Gäste aus Sendenhorst nicht zu unterschätzen“. Der Coach fürchtet, sein Team könne auf Grund der „sehr unterschiedlichen Spielweisen“ von Spiel zu Spiel in der Tabelle nach unten durchgereicht werden. Aktuell weist die WSU 11:13-Punkte auf. 24:24 hieß es im ersten Aufeinandertreffen nach dem Ende der Spielzeit. Jochen Bülte hingegen war ja mit dem Auftritt seiner Damen am vergangenen Wochenende recht zufrieden: „Nun müssen nur noch Punkte kommen,“ hofft Bülte auf einen Auswärtserfolg. Taktisch hat er seiner Mannschaft in den Trainingseinheiten in dieser Woche auf die WSU eingestellt, möchte allerdings natürlich nicht verraten, wie er sich vorstellen kann die Partie siegreich zu gestalten. Mit Anna Niestert, Melanie Smandzich und Anja Binder fehlen dem Sendenhorster Trainer drei Spielerinnen. Aber auch hier verliert der SG- Chef nicht den Humor: „ Klar fehlen drei Spielerinnen, aber immerhin spielen alle auf einer Position, so brauche ich mir nur einmal Gedanken zu machen.“ Zudem fehlt in Warendorf auch die zweite Schlussfrau Tina Vennewald. Die Partie wird am Samstag, 23. Januar, um 17.30 Uhr in Warendorf, Halle Breslauer Straße, angepfiffen. Quelle: Westfälische Nachrichten |